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Leitfäden

Wer im Leistungsfall steckt, braucht keine allgemeinen Tipps, sondern eine Reihenfolge. Diese Leitfäden geben sie — mit Checklisten, Fristen und Formulierungen zum Übernehmen.

BU-Absicherung richtig auswählen — Vertragsklauseln, die später zählen

Ein Bedingungswerk-Check für alle, die noch abschließen oder ihren bestehenden Vertrag prüfen wollen.

Ob eine BU-Versicherung im Ernstfall zahlt, entscheidet sich an Formulierungen, die beim Abschluss niemand liest. Dieser Leitfaden geht die Klauseln durch, die im Leistungsfall regelmäßig den Ausschlag geben: Verweisung, Prognosezeitraum, Meldefristen, Nachversicherung, Arztanordnung, Umorganisation. Dazu ein Kapitel zu den Gesundheitsfragen nach § 19 VVG und eine Prüfliste, mit der Sie zwei Angebote wirklich vergleichbar machen.

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Das steht drin

  • Verzicht auf abstrakte Verweisung — die wichtigste einzelne Klausel
  • Sechs-Monats-Prognose statt Formulierungen wie voraussichtlich dauerhaft
  • Rückwirkende Leistung und was Meldefristen im Vertrag anrichten
  • Nachversicherungsgarantien ohne erneute Gesundheitsprüfung
  • Arztanordnungsklausel: welche Behandlungen Sie sich zumuten lassen
  • Umorganisation bei Selbstständigen und die Zumutbarkeitsgrenze

Der BU-Leistungsantrag — Schritt für Schritt

Von der ersten Meldung bis zur Entscheidung des Versicherers, mit allen Unterlagen, Fristen und Stolpersteinen.

Der Leistungsantrag entscheidet, ob aus jahrelangen Beiträgen eine monatliche Rente wird. Dieser Leitfaden führt Sie durch jede Station: Erstmeldung, Tätigkeitsfragebogen, Gesundheitsfragebogen, Schweigepflichtentbindung, Prüfverfahren und Entscheidung. Sie erfahren, welche Formulierungen im Fragebogen zählen, wie lange die Prüfung realistisch dauert und welche Parallelverfahren bei Krankenkasse, Rentenversicherung und Arbeitgeber gleichzeitig laufen müssen.

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Das steht drin

  • Wann Sie melden sollten — und warum die Sechs-Monats-Prognose kein Wartezimmer ist
  • Der Tätigkeitsfragebogen: wie Sie einen Arbeitstag prüfungsfest beschreiben
  • Schweigepflichtentbindung: Pauschalerklärung oder Einzelermächtigung nach § 213 VVG
  • Welche Arztunterlagen der Versicherer braucht und welche Sie zurückhalten
  • Anerkenntnis, befristetes Anerkenntnis, Nachprüfung: die Unterschiede
  • Realistische Bearbeitungsdauern und wie Sie den Vorgang in Bewegung halten

Wenn die Versicherung ablehnt — Widerspruch, Gutachten, Klage

Was hinter den üblichen Ablehnungsgründen steckt und welche Wege Ihnen danach offenstehen.

Eine Ablehnung ist die Rechtsauffassung Ihres Vertragspartners, kein bestandskräftiger Bescheid. Dieser Leitfaden ordnet die vier typischen Ablehnungsgründe ein, zeigt, welche Unterlagen Sie anfordern müssen, bevor Sie inhaltlich argumentieren, und erklärt Ombudsmannverfahren, Klageweg, Streitwert und Kostenrisiko. Dazu eine Übersicht über Fristen und Verjährung sowie eine ehrliche Einschätzung, wann ein Vergleich die bessere Entscheidung ist.

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Das steht drin

  • Die vier typischen Ablehnungsgründe und was sie jeweils bedeuten
  • Anzeigepflichtverletzung: die Fristen des § 21 VVG richtig einordnen
  • Abstrakte und konkrete Verweisung unterscheiden
  • Welche Unterlagen Sie vor jeder inhaltlichen Stellungnahme anfordern
  • Ombudsmann: bis 10.000 Euro Beschwerdewert bindend für den Versicherer
  • Streitwert nach § 9 ZPO und was daraus für das Kostenrisiko folgt